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410 Liter Gepäckvolumen in zwei Kofferräumen


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410 Litres (14.35 cu ft) luggage capacity in two luggage compartments

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Cayman S

Mit dem Cayman S bietet Porsche ein neues Sportcoupé zwischen Boxster und 911 Carrera an.

../../JPG/PORSCHE/POR00261.JPG, CAYMAN_S, photo by porsche 2007Der neue 3,4 Liter große Sechszylindermotor vor der Hinterachse des Cayman S leistet 295 PS (217 kW) bei 6.250 Kurbelwellenumdrehungen pro Minute. Damit erreicht der 1.340 Kilogramm leichte Sportwagen ein Leistungsgewicht von 4,5 Kilogramm pro PS (6,2 kg/kW), das eine Beschleunigung von Null auf Tempo 100 in 5,4 Sekunden ermöglicht. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 275 Kilometer pro Stunde, was unter anderem auf den günstigen Luftwiderstands-Beiwert von cW = 0,29 zurückzuführen ist.

Eigenständiges Design im Porsche-Stil

Das Design des Cayman S zeigt eindeutig die Stilmerkmale eines Porsche, die jedoch gleichzeitig in eine völlig eigenständige Formgestaltung münden. Das neue Gesicht prägen weit nach außen gerückte, asymmetrische Hauptscheinwerfer und große, seitliche Lufteinlässe, in die auf schmalen Stegen die Nebel- und Positionsleuchten integriert sind. Serienmäßig ist der Cayman S mit Klarglas-H7-Hauptscheinwerfern in Projektionstechnik ausgestattet, auf Wunsch ist er aber auch mit Bi-Xenon-Licht erhältlich. Die Linienführung in der Seitenansicht betont die Mittelmotorposition und die kompakte Bauweise des Sportcoupés. Sie wird dominiert von ausgestellten und gleichzeitig stark überhöhten Kotflügeln sowie einer stärkeren Dachwölbung mit einer flach abfallenden Heckpartie. Die seitlichen Lufteinlässe zitieren den Boxster, aber unterscheiden sich deutlich durch die senkrechte Anordnung der Lamellen. Ebenfalls eigenständig sind neu entwickelte, serienmäßige 18 Zoll-Räder, deren Optik sich am Carrera GT orientiert. Optional werden vier 19 Zoll-Räder mit unterschiedli-chem Felgendesign angeboten. Die Rückleuchten und die zentral angeordneten Abgas-Endrohre zeigen ebenfalls die Verwandtschaft zum Boxster. Sie wirken wie Mosaikbausteine einer neuen Design-Sprache, die Wert auf muskulöse Spannung legt. So wölben sich über den Leuchten die betont geschwungenen Kotflügel, und die speziell geformten Doppelendrohre werden rechts und links von einem Leitwerk aus waagerechten Streben flankiert.

Viel Stauraum im Heck

Als absolute Besonderheit für den Cayman S haben die Porsche-Konstrukteure in die Heckpartie eine 116 mal 90 Zentimeter große Klappe integriert, die sich muskulös bis zur Dachlinie streckt und einen großzügigen Zugang zum hinteren Kofferraum bietet. Dieser große Stauraum teilt sich in zwei Ebenen, die durch eine Edelstahlblende optisch voneinander getrennt sind. Bis zur Scheibenunterkante bietet der Cayman S 185 Liter Platz, bei voller Raumausnutzung bis unters Dach sind es 260 Liter. Das Volumen des vorderen Kofferraums beträgt 150 Liter und entspricht dem Boxster-Format. Insgesamt stehen so bis zu 410 Liter Stauraum zur Verfügung. Dadurch bietet der Cayman S neben seiner ausgeprägten Sportlichkeit auch ein neues Maß an Funktionalität.

Vorbildliche Aerodynamik: cW-Wert 0,29

Mit seinem cW-Wert von 0,29 liegt der Cayman S aerodynamisch an der Spitze des Wettbewerbs. Das Know-how steckt dabei im Detail: Durch verschiedene Verbesserungsmaßnahmen konnte beispielsweise der Auftrieb an allen vier Rädern im Vergleich zum Boxster um 20 Prozent reduziert werden. Im Heck ist dafür wesentlich der neue Spaltflügel verantwortlich, der bei Geschwindigkeiten oberhalb 120 km/h um rund 80 Millimeter ausgefahren wird. Im Unterschied zu einem Spoiler, wie er beim Boxster eingesetzt wird, setzt ein Spaltflügel der Luft nur geringen Widerstand entgegen, erzeugt aber durch seinen Anstellwinkel dennoch Abtrieb. Ergänzt werden diese aerodynamischen Effekte durch die nahezu vollständige Verkleidung des Unterbodens.

Drehfreudiger Sechszylindermotor mit VarioCam Plus

Erstmals erhält mit dem Motor des Cayman S ein Sechszylinder außerhalb der 911-Baureihe die VarioCam Plus-Technologie. Die kompletten Zylinderköpfe stammen vom 911 Carrera. Damit bietet der Cayman S eine Motorcharakteristik, die kraftvolles Durchzugsvermögen mit hoher Spitzenleistung bei niedrigem Kraftstoffverbrauch verbindet. Er benötigt im EU-Durch-schnitt 10,6 Liter SuperPlus auf 100 Kilometer Fahrstrecke und unterschreitet das europäische Abgaslimit nach EU4 so-wie das in den USA gültige Limit der ULEV II-Norm. Zur Kraftübertragung dient beim Cayman S serienmäßig ein Sechsganggetriebe mit präzi-sen und sportlich kurzen Schaltwegen. Auf Wunsch ist auch das Tiptronic S-Getriebe lieferbar. Für das zweisitzige Sportcoupé erhielt der Fünfgang-Automat eine neue hydraulische und elektronische Steuerung. Dadurch können die aus dem Carrera bekannten variablen Schaltprogramme eingesetzt werden.

Sportlich straffes Fahrwerk

Das Fahrwerk des Cayman S entspricht konzeptionell dem des Boxster S, jedoch ist es deutlich sportlicher ausgelegt. Diese spezielle Abstimmung in Zusammenhang mit der sehr verwindungssteifen und biegefesten Karosserie führt beim Cayman S zu einem völlig eigenständigen Fahrverhalten mit hohen Sicherheitsreserven, ohne aber den Fahrkomfort zu vernachlässigen. Durch das Mittelmotor-Konzept mit seiner ausgeglichenen Gewichtsverteilung erreichen die Handling-Eigenschaften sowie die Querbeschleunigung ein sehr hohes Niveau. Bestes Beispiel dafür sind die schnellen Rundenzeiten des Cayman S: Für die Nürburgring-Nordschleife benötigt er nur acht Minuten und 20 Sekunden. Auf Wunsch kann der Cayman S mit dem elektronisch geregelten Dämpfungssystem Porsche Active Suspension Management (PASM) ausgerüstet werden. Mit PASM liegt das Sportcoupé um zehn Millimeter tiefer, und der Fahrer kann per Knopfdruck zwei unterschiedliche Fahrwerkeinstellungen wählen. Mit dem Programm PASM-Normal wird eine sportlich komfortable und mit PASM-Sport eine äußerst sportliche Fahrwerkregelung angesteuert.

Rot lackierte Hochleistungsbremsen

Die Bremsanlage entspricht in ihren Grundzügen den Systemen aus 911 Carrera und Boxster S und ist damit höchsten Belastungen gewachsen. Vorn wird die Bremsleistung von Vierkolben-Monobloc-Festsätteln auf 318 Millimeter große, innenbelüftete Scheiben übertragen. An der Hinterachse des Cayman S sorgen Scheiben mit 299 Millimetern Durchmesser für optimale Verzögerung, die ebenfalls von Vierkolben-Monobloc-Festsätteln in die Zange genommen werden. Alle vier Bremssättel sind rot lackiert. Als Option steht für den Cayman S die Porsche Ceramic Composite Brake (PCCB) zur Verfügung. Highlight dieser Bremsanlage sind vier leichte Bremsscheiben auf Keramikbasis, die sofort hohe und konstante Reibwerte ermöglichen und im Verkehrsalltag zudem äußerst verschleißarm sind.

Noch mehr Dynamik mit "Sport Chrono Paket"

Eine weitere einzigartige und Porsche-exklusive Option für den Cayman S ist das "Sport Chrono Paket". Es umfasst eine betont sportliche Abstimmung verschiedener Fahrzeugfunktionen und verändert die Regelverhalten von Motorsteuerung und Porsche Stability Management (PSM) sowie gegebenenfalls von Tiptronic S und aktivem PASM-Fahrwerk. Der Cayman S hängt damit insgesamt spontaner am Gas und lässt dem Fahrer durch sportlichere Abstimmungen mehr Freiheiten im Grenzbereich. Mit aktiviertem "Sport Chrono Programm" reduziert sich die Rundenzeit des Sportcoupés auf der Nürburgring-Nordschleife um drei Sekunden.

Passive Sicherheit auf souveränem Porsche-Standard

Mit seiner hohen strukturellen Steifigkeit im Bereich der Fahrgastzelle bietet der Cayman S die Basis für eine vorbildliche passive Sicherheit. Neben Dreipunkt-Automatikgurten mit Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer gehören ein zweistufiger Fullsize-Airbag auf der Fahrer- und Beifahrer-Seite zur Serienausstattung. Ebenfalls serienmäßig ist das Porsche Side Impact Protection System (POSIP), das unter anderem aus einem Thorax- und einem Kopfairbag pro Fahrzeugseite besteht.

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Porsche Presse-Information, September 2007

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